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Sinnvolle Ausrüstungs-Sets

Für die Astrofotografie

 

Stehende Kamera (der Einstieg in die Astrowelt)
Nachgeführte Kamera 1 (der kleine Geldbeutel, erstmal Piggy-Back)
Nachgeführte Kamera 2 (das gute Einstiegspaket, durchs Teleskop knipsen)
Nachgeführte Kamera 3 (gehobene Klasse, durchs Teleskop knipsen)
Nachgeführte Kamera 4 (das was ich mal testen möchte)
Sinnvolles Zubehör für die Astrofotografie

Hier möchte ich euch einen kleinen Einblick, in mögliche Hardwarekombinationen geben, nur als Leitfaden, umfassend kann das natürlich nicht sein. Dafür ist die Auswahl zu groß und die Anwendungen zu vielseitig.

 


 

Stehende Kamera

Für diese Technik braucht man nicht viel. Nur ein Stativ, einen Fernauslöser (um Verwacklungen beim Auslösen vorzubeugen, aber der Selbstauslöser tuts im Notfall auch) und natürlich eine Kamera.

Mein Set und dafür auch meine Empfehlung: EOS 40D (Bild: Canon), Triton Action Grip (Bild: Wolfi), Stativ Walimex 666 (Bild: Foto-Walser), Fernauslöser Canon, mit Feststellmöglichkeit (Bild: Canon)

Die EOS 350D ist noch eine schöne Astrokamera, hat ein gutes Signal/Rausch Verhalten, was sie für Astro predestiniert. Als Stativ gibt es natürlich auch unzählige Möglichkeiten, und auch für den Stativ-Kopf. Stativ und Kopf sollten nur stabil genug für die Kamera sein.

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Nachgeführte Kamera 1 (der kleine Geldbeutel, erst mal Piggy-Back)

Der Untergrund sollte eine ausreichende Montierung sein. Hier im Bild die TS EQ3/2. Alternativen dazu wären die Sky View oder im Notfall auch die Astro 3 vom berühmten Lidl-Teleskop. Da muss man jedoch noch für Motorisierung sorgen. Bei der Astro 3 gibt es nur die Motorisierung für die Deklinationsachse, bei der EQ3 gibt es schon 2 Motoren-Sets.

Weiterer Nachteil der Astro 3, kein Polsucher, den man bei der EQ3 jedoch nachrüsten kann. Was das Einnorden der Montierung (wichtig für die korrekte Nachführung) erleichtert.

Als Leitrohr (für die Nachführkontrolle, dazu später mehr in den Bildaufnahmekapiteln) eignen sich hier ein kleiner Refraktor (wie das 70/700 Lidl Teleskop, welches ein Bresser Skylux ist) oder hier im Bild ein Celestron-Refraktor, oder ein kleiner Maksutov, wie der blaue hier von Skywatcher. Für ein Leitrohr ist ein Fadenkreuz-Okular sinnvoll, damit man den Leitstern besser kontrollieren kann, mehr dazu weiter unten bei Zubehör, und in den Kapiteln wo es ums aufnehmen geht.


Bilder von Wolfi

Jetzt nur noch eine Halterung für die Kamera, hierfür gibt es auch mehrere Möglichkeiten, entweder an der Gegengewichtsstange, oder mit einer Doppelbefestigunsschiene, oder per Piggybackhalterung an einer Rohrschelle. Man sollte noch einen Stativkopf dazwischen machen, um die Kamera leichter ausrichten zu können.


Bilder von Wolfi

Nun fehlt nur noch eine Kamera, und ein Fernauslöser (siehe oben) und es kann los gehen. Vorteil eines solchen Sets, durch das Teleskop, welches als Leitrohr diehnt, kann man schon mit der Webcam Aufnahmen machen, siehe Webcam-Absatz.

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Montierung EQ3, und Motorisierung für eine Achse
Bilder von Wolfi

 


 

Nachgeführte Kamera 2 (das gute Einstiegspaket, durchs Teleskop knipsen)

Wieder ist eine gute Montierung gefragt, bei den Brennweiten, und dem etwas größeren Teleskopgewicht reicht leider eine EQ3 nicht mehr. Hier sollte man etwas in der GP-Klasse nehmen. Die Vixen GP (Great Polaris), eine Celestron ADM, oder eine H-EQ5.

Auf diese Montierung basteln wir uns dann ein Teleskop mit kleiner Brennweite und etwa 80 mm Öffnung, aber guter Abbildungsleistung, das Preiswerteste ist da ein ED, also ein Teleskop mit reduziertem Farbfehler, wenn etwas Geld mehr da ist kann es auch ein Apochromat sein. Da ist der Farbfehler fast gar nicht mehr bemerkbar.


Skywatcher ED (links), Pentax Voll-APO, Bilder von Wolfi

Mittels Adapter (siehe Zubehör weiter unten) bringen wir da die Kamera am Teleskop an, für die wir wieder einen Fernauslöser brauchen. Und für die Nachführungskontrolle wieder ein Leitrohr dazu (siehe oben).

Achtet nur darauf, dass das Leitrohr mindestens die selbe, besser noch die doppelte Brennweite hat. Die meisten ED's/Apos liegen um die 600 mm Brennweite, ein kleiner Maksutov mit 1000 oder 1200 mm Brennweite ist da optimal.

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Vixen GP (oben) und H-EQ5
Bilder von Wolfi

 


 

Nachgeführte Kamera 3 (gehobene Klasse, durchs Teleskop knipsen)

Die Königsklasse, zumindest hier im Workshop, besteht aus Teleskopen mit hohen Brennweiten, und großem Durchmesser, damit das Öffnungsverhältnis wieder schnell genug ist, für kürzere Belichtungszeiten.

Hier brauchen wir echte Männermontierungen :)

Der Anfang in diese Richtung ist die EQ6, rechts seht ihr die "SkyScan"-Version, eine Montierung mit Nachführung und automatischer Objektpositionierung (GoTo).

Oder man nimmt die normale, und hübscht sie auf, mit einer vernünftigen Steuerung, besseren Motoren, und ggf. neue Platine, Schnecken, Schneckenrädern und neuem Fett. Dafür gibt es komplette Umbausätze, oder man kauf alles einzeln, und bastelt selber etwas.


Steuerung MTS Powerflex und Schrittmotoren, Bilder von Wolfi

 

EQ 6 Skyscan, Bild von Wolfi

 

Einige Steuerungen lassen sich von sog. Autoguidern ansprechen, oder von Laptops die in Verbindung mit Webcams für eine automatische Nachführkontrolle und -korrektur sorgen.

Oft wird hier auch kein Stativ mehr eingesetzt, sondern eine stabile, feste Säule aus Stahl, oder Beton.

Oben drauf kommt ein großer Newton, oder ein SC (Schmidt Cassegrain, siehe Teleskope), oder ein Maksutov. Die katodioptrischen Systeme wie Mak und SC haben zwar ein schlechteres ÖV, aber enorme Brennweiten, bei kurzer Bauform. Was weniger Anforderungen an die Montierung stellt.


Ein 8 Zoll (200 mm) Newton (links) und ein SC mit dem selben Durchmesser. Ihr seht den Unterschied, oder? :)
Bilder von Wolfi

Hat man die Nachführung einmal im Griff, kann man auf solch eine Montierung so einiges packen.

Als Leitrohr kommt dann ein APO oder ED (siehe Oben), oder, wenn man es noch mit dem Auge und der Steuerung in der Hand macht, ein Langbrennweitiger Refraktor, oder Mak, zum Einsatz. Bei dem oben angesprochenen Autoguidingsystem kann man auf etwas Brennweite verzichten, das arbeitet genauer als die Auge-Hand-Kombination.

Auch hier braucht man wieder eine Kamera nach Wahl, die man dann ans Teleskop adaptiert.

Mit solchen Kombinationen gibt es kaum noch Grenzen. Aber es geht auch noch größer, und noch teurer, und noch besser usw. Schaut euch mal in Astroforen, oder in einem Astro-Club in eurer Umgebung um, da wird manchmal auch etwas über den Begriff "Hobby" hinausgeschossen. Was aber doch zu tollen Bildern führen kann :)

Meine Empfehlung zu diesem Thema: fangt auf dieser Seite ganz oben an. Mit einer fest stehenden Kamera, und arbeitet euch langsam vor. Wer mit einer großen Brennweite anfängt, erntet oft keine guten Bilder, sonder nur Frust.

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Nachgeführte Kamera 4 (das was ich noch testen möchte)

Vielleicht findet sich ja ein Sponsor für ein paar Tage :)

Klar, immer größer immer besser? Naja, nicht immer, ab und zu möchte man die Ausrüstung mal transportieren.

Meine Sets (feste Cam, Nachgeführte Cam 1) hab ich ganz sicher noch nicht ausgereizt. Der Himmel ist groß, und auch für kleines Equipment gibt es unzählige interessante Himmelsabschnitte.

Das Set mit der GP und dem APO hatte ich mal, war auch ganz zufrieden, aber ohne Garten im Grünen, oder einen festen Platz ist so ein Set schon zu groß, weil die gut 30 kg müssen erstmal tranportiert werden.

Deshalb hab ich alles verkauft (mit imensem Verlust), aber die Entscheidung nicht bereut, sondern nochmal ganz unten angefangen.

Eine scheinbar günstige und transportable Kombi schwebt mir vor, jedoch muss ich noch testen ob diese tauglich ist.

Rechts seht ihr in etwa den Aufbau. Das ist eine Nexstar Montierung, eine eigentlich azimutale Gabelmontierung mit GoTo (autmatische Objektpositionierung), die aber auch, wie hier im Bild, parallaktisch betrieben werden kann. Daran möchte ich dann wie hier zwei Geräte betreiben. Hier im Bild sind es eine Kamera mit Teleobjektiv (unten). Und eine mit einem Spiegelteleobjektiv (oben).

Ich würde meine EOS 40D anschließen, mit bis zu 135 mm Brennweite, evtl. auch etwas mehr, und als Leitrohr ein kleiner Mak, wie der kleine Blaue ganz oben.

Wenn ich das mal getestet hab, dann erfahrt ihr es hier natürlich.

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Bild von Wolfi

 


 

Sinnvolles Zubehör für die Astrofotografie

Fadenkreuzokular

Beim Blick durch ein solches sieht man ein Fadenkreuz, oft beleuchtet, dafür ist der silberne Teil an dem Okular im Bild. Dieser Teil enthält Batterie und Leuchtdiode.

Hat man die richtige Brennweite bei Teleskop und Okular, so braucht man nur einen Stern (mit Hilfe der Montierung) im Fadenkreuz zu halten, und im Bild ist keine Bewegung mehr sichtbar, so bleiben die Sterne Punkte, und werden keine Striche, durch ihre scheinbare Eigenbewegung, bedingt durch die Erddrehung.

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Bilder von Wolfi

 


 

Sucher

Es gibt optische Sucher und nicht-optische. Diese nicht-optischen Projezieren einen Kreis, oder einen Punkt auf eine Glasscheibe, durch die man den Himmel anvisiert.

Optische Sucher sind Mini-Teleskope (Refraktoren), mit einem Fadenkreuzokular. Die gibt es mit geradsichtigem Einblick, man kuckt dann mit einem Auge durch den Sucher, mit dem anderen in den Himmel, so sieht man ein Doppelbild, und sobald man den gesuchten Stern in beiden Augen in Deckung gebracht hat, kann man die Feinsuche nur durch den Sucher durchführen.

Es gibt auch abgewinkelte Sucher, wie der hier im Bild, die zwar diese Doppelsichtige Suche unmöglich machen, aber den Himmel seitenrichtig anzeigen, und oft einen Komfortableren Einblick bieten, man muss den Kopf nicht verrenken. :)

Beide Arten von Suchern gibt es auch leicht geändert im Sporthandel, als Zieleinrichtungen für die Sportschützen. ;)

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Bilder von Wolfi

 


 

Filter

Filter machen so einiges, Kontrast verstärken, bestimmte Bereiche sichtbar machen, durch das blocken anderer Bereiche, die die gesuchten überstrahlen usw.

Das alles tun sie, indem sie bestimmte Bereiche des sichtbaren und unsichtbaren Lichtspektrums abschwächen, oder komplett blocken.

Dafür, dass sie nicht zu viel blocken, dafür sorgt eine Vergütung. Ein UV-Sperrfilter soll nur das UV-Licht sperren, nicht das sichtbare, und durch die Vergütung wird dafür gesorgt, dass dem nicht so ist, und das Bild nicht umsonst dunkler wird.

Welchen Filter ihr benutzt hängt vom zu beobachtenden Objekt ab.

Sogenannte O-III Filter etwa für Gasnebel, oder planetarische Nebel, und h-alpha Filter für rote Wasserstoffnebel, sog. Emissionsnebel usw.

Wenn ich alle aufführen würde, da bräuchte ich mehr Webspace :)

Lasst euch da von eurem Astrohändler beraten.

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Bild von Wolfi

 


 

Sonnenfilter

Sonnenfilter gibt es aus Folie (Preiswert, aber wenn richtig verbaut trotzdem sicher, rechts oben), Glas, oder gleich in Teleskopen verbaut (wie beim PST - Personal Solar Telescope, rechts in der Mitte).

Alle haben eins gemeinsam: Sie machen die Sonne beobachtbar. Indem sie sie verdunkeln. Und bestimmte Spektren blocken.

Wenn ihr Folie nehmt, dann benutzt bitte noch einen UV-Sperrfilter im Okular, die Folie verringert nur das sichtbare Licht.

Bei Glas müsst ihr darauf achten, ob ein UV-Filter eingebaut ist. Ansonsten auch noch kaufen.

Bei den fertigen Teleskopen, und anderen Lösungen, lest bitte auch genau die Anleitungen!

Und: Schaut nie ohne Geeignete Filter direkt in die Sonne, schon gar nicht mit einem lichtverstärkendem Gerät wie einem Teleskop oder Fernglas! Und erst recht nicht zweimal (einmal mit jedem Auge), sonst wird es duster, und das in Sekunden.

Es gibt auch Filter die für die Sonne gedacht sind, und zum einschrauben ins Okular gebaut sind. Lasst davon die Finger weg! Ein Sonnenfilter gehört vor das Teleskop, nicht irgendwo in die Nähe des Brennpunktes, wo es so schön warm wird, dass dieser idiotische Filter dann platzt. Nein, keine Angst, da kommen keine Splitter ins Auge, nur durch das Teleskop verstärktes Sonnenlicht, und das macht euch in Sekundenbruchteilen blind. Das aber dann für immer!

Es gibt auch Sonnenfilter, die nicht schützen sollen, sondern ZUSÄTZLICH zu einem solchen Schutzfilter die Beobachtung erleichtern sollen, indem sie das Spektrum noch weiter einschränken, und so das Bild klarer machen, oder ruhiger usw.

Ein Beispiel ist der Baader Solar Continuum Filter (rechts unten). Der zwar die Sonne grün färbt, aber mehr Details erkennen lässt.

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Bilder von Wolfi

 


 

Komakorrektor & Flattener

Komakorrektoren (Im Bild oben) gleichen die Koma eines Newton aus.

Flattener ebnen das Bildfeld bei Refraktoren. Reducer sind Flattener, die auch die Brennweite verkürzen, und dadurch das ÖV schneller machen, also die Belichtungszeit verkürzen.

Da die Linsen im Refraktor, und die Spiegel im Reflektor das Bildfeld wölben, so nimmt die Schärfe der Sterne am Bildfeldrand ab.

Beide dieser Korrekturlinsen korrigieren das, bei den Systemen für die sie gebaut sind. Man hat dann scharfe Sterne bis zum Bildfeldrand, was visuell zwar auch sinnvoll ist, und schön aussieht, aber fotografisch ist es schon sehr wichtig.

 

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Bilder von Wolfi

 


 

Leitrohrschellen

Auf Leitrohre an sich bin ich ja oben schon eingegangen, aber wie baut man sie am besten an? Genau mit diesen Schellen. Normale Teleskoprohrschellen umschließen den Tubus passend, und er kann nicht darin bewegt werden.

Bei Leitrohrschellen hat man (meistens) 6 Rändelschrauben, mit dem man das Leitrohr schön auf den Leitstern ausrichten kann.

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Bild von Wolfi

 


 

Off Axis Guider

Stellt euch vor, ihr habt eine Montierung, die würde fotografisch für einen 80er ED und eure Kamera genügen, z.B. die EQ3.

Nur, mit einem zusätzlichen Leitrohr würde die Monti an ihre Grenzen stoßen.

Visuell tragen Montierungen ja etwas mehr, weil da leichte Schwingungen zu tolerieren sind. Beim Fotografieren natürlich nicht.

Dieses sinnvolle kleine Teil kommt zwischen OAZ und Kamera, und an dessen Ende ein Okular, sinnvollerweise eins mit Fadenkreuz. Nun könnt ihr gleichzeitig durch das Teleskop fotografieren, und durch den selben Lichtweg guiden (also die Nachführung kontrollieren).

Das ganze funktioniert durch einen kleinen Spiegel, den ihr hier auf dem oberen Bild gut erkennen könnt.

Unten seht ihr die komplette Lösung der Misere :)

So ein OAG ist zwar etwas teurer als ein Leitrohr, aber immernoch preiswerter und transportabler als eine größere Monti.

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Bilder von Wolfi

 


 

Adapter

Sollen ganz sinnvoll sein, besonders wenn man, wie wir, mal eine Kamera an ein Teleskop basteln will.

Da es keine Teleskope mit Canon Bajonett gibt (bis auf die Objektive für Canon-Kameras, die auch eine Art Refraktor sind) muss man da mit Adaptern arbeiten.

Hier im Bild ist ein Adapter vom 2-Zoll Steckmaß (für einen 2"-Okularauszug) auf das Canon Eos Bajonett.

Adapter gibt es in tausenden Varianten, oder man lässt sich eins anfertigen, wenn es ein exotisches Gewinde sein soll, und für noch mehr Anwendungsgebiete :)

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Bild von Wolfi

 


 

Barlowlinsen

Verlängert die Brennweite um einen bestimmten Faktor. 1,5fach, 2fach, 3fach Barlows sind die häufigsten, es gibt jedoch auch 5fach Barlows.

Leider steigt die Blendenzahl, also das Öffnungsverhältnis, um den selben Faktor.

Irgendwas ist ja immer :)

Aus einem 600 mm Teleskop mit ÖV von f/7,5 wird dann mit einer 2fach Barlow ein 1200 mm Teleskop mit ÖV von f/15.

Manche Okulare haben eingebaute Barlow-Elemente die man zum Teil sogar entfernen kann, man hat dann ein Okular mit zwei Brennweiten, einmal mit und einmal ohne Barlow-Element.

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Bild von Wolfi

 


 

Zenitspiegel / Zenitprisma

Lenkt das Licht um, entweder um 90° wie hier im Bild, gibt es aber auch mit 45°.

Macht das Beobachten mit einem Refraktor oder Cassegrain leichter, weil man nicht dahinter gerade einblicken muss, sondern von oben, oder der Seite hineinblicken kann.

Ein Zenitprisma ist etwas teurer, richtet das Bild aber auch auf, so dass man es nicht mehr auf dem Kopf stehen hat, wie es in der Astronomie normal ist. Dann hat man oben und unten richtig, nur Ost und West sind noch vertauscht.

Ein sog. Amici-Prisma richtet das Bild komplett gerade, in der horizontalen und vertikalen. Also N, S, O, und W.

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Bild von Wolfi