Bildsensor -> Chip

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Bildstabilisator

Gleicht Bewegungen der Kamera bis zu einem gewissen Maße aus, um Verwacklungsunschärfe zu vermeiden. Die Bildstabigemeinde teilt sich in zwei Lager, Lens-Shift (ein Teil der Linsen im Objektiv bewegen sich um die Verwacklung auszugleichen) und Sensor-Shift (Der Bildsensor gleicht die Bewegung durch Gegenbewegung aus).

Bei Canon ist es Lens-Shift und ist zu erkennen am "IS" im Objektivnamen.

Für welche Art man sich entscheidet ist schon fast eine religiöse Frage, da geb ich euch keine Tipps, nur soviel: Ich bin Canonier. :)

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Bildübertragung

Das "Herausreißen" der Daten (Bilder) aus der Cam und das Übertragen zum Computer zur Speicherung oder Bearbeitung. Möglich durch einen Kartenleser und der Speicherkarte. Oder mittels USB-Kabel oder Funküberträgern. Dazu schaut mal in euer Handbuch was ihr habt, und was es für Zubehör gibt.

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Blende

Die Blende ist ein mechanischer Verschluss, im oder vor dem Objektiv. Sie besteht meist aus etwa dreieckigen Lamellen, die sich wie die Iris des Auges schließen lassen, so dass das Licht punktförmig konzentriert werden kann. Früher ein probates Mittel um die Belichtungszeit zu kontrollieren, und zur Beeinflussung der Schärfentiefe. weil sich das Abblenden auch auf die Schärfentiefe auswirkt werden um nur die Belichtungszeit zu verlängern gerne Graufilter eingesetzt.

Die Anfangsblende, also das Öffnungsverhältnis ergibt sich aus Brennweite durch Objektivdurchmesser. Bsp: Brennweite 100, Durchmesser 50 mm, ergibt eine Anfangsblende von 2, oft angegeben als 1/2 oder f/2.

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Blendenzahl

Die Blendenzahl gibt die Öffnung der Blende (s.o.) an. Jede Blendenstufe bedeutet eine Verdopplung oder Halbierung der Lichmenge (Belichtungszeit) an die auf den Sensor trifft. Die definierte Blendenzahlreihe sieht folgendermaßen aus: 1; 1,4; 2; 2,8; 4; 5,6; 8; 11; 16; 22; 32; usw. Diese Zahlen ergeben sich aus der Multiplikation der vorangegangenen Blendenzahl mit der Wurzel aus 2 (etwa 1,414). Ausgehend von Blende 1
(Objektivdurchmesser = Brennweite (beides in mm)) ergibt sich 1 * 1,414 = 1,4 * 1,414 = 2 * 1,414 = 2,8 usw.

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Blitz

Zusätzliche Lichtquelle um ungünstige Lichtverhältnisse auszugleichen. Die Leistung wird mit der Leitzahl (s.u.) angegeben. und es gibt zwei Arten: interner Blitz, in der Kamera verbaut, und externer Blitz, welcher entweder auf dem Blitzschuh aufgesteckt wird, oder entkoppelt angesteuert wird. Dabei befindet sich der Blitz nicht an oder in der Kamera, sondern auf einem Stativ oder der Hand o.ä. und wird per Funk oder Kabel ausgelöst. Es gibt auch Fotozellen die einen Blitz ansteuern, welche anderes Blitzlicht registrieren. Also löst ein Blitz die oder den anderen aus. Dieses Verfahren wird Slave-Flash (Sklavenblitz) genannt, und es gibt diese Fotozellen extra um vorhandene Blitze auszulösen, oder bereits in Blitze (Slave Flashes) integriert. Manche Blitze (z.B. die Canon Systemblitze) beherrschen diese Technik auch ohne Fotozellen, dabei steuert der Hauptblitz (Master) die oder den zusätzlichen Blitz (Slave) per Funk oder Infrarot.

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Blitzleitzahl

Gibt die Leistung des Blitzes an. Man kann damit die Reichweite berechnen die der Blitz bei ISO 100 und 21° Wirkung noch sinnvoll ausleuchten kann. Die Formel: Blende=Blitzleitzahl:Entfernung oder Max. Entfernung=Blitzleitzahl:Blende. So kann ein Blitz bei Blende 4,5 und der Leitzahl 50 genau 11,11 Meter weit beleuchten. Man kann auch berechnen welche Leitzahl man braucht, um bei Blende 5,6 10 Meter weit zu belichten. usw.

Kamerainterne Blitze haben eine LZ bis etwa 20 (Bei Canon um die 13). Externe reichen derzeit bis etwa 58. Studioblitzanlagen werden meist in Watt angegeben und lassen sich perfekt ansteuern, haben also eine variable Leitzahl. Blitze die über TTL oder ETTL verfügen regeln sich selbst herunter um sich dem Bild anzupassen, oder werden heruntergeregelt. Mehr dazu in den jeweiligen Abschnitten.

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Blitzmodi

In den meisten Kameras kann man unterschiedliche Blitzmodi einstellen. Automatik (der Blitz feuert wenn die Kamera es für nötig halt), Rote Augen Unterdrückung (Es gibt einen Vorblitz damit sich die Iris des Auges schließt und der Rote-Augen-Effekt nicht entsteht, bei Canon DSLR's gibt es dafür extra eine kleine Lampe an der Kamera), An (der Blitz feuert immer), Aus (Der Blitz feuert nicht) und viele andere. Dazu schaut bitte in euer Kamera-Handbuch, dort werden alle aufgeführt und kurz erklärt.

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Blitzschuh

Kleine Schienen- und Kontaktflächenkonstruktion an der Kamera, an der ein externer Blitz angeschraubt wird und über den er auch angesteuert wird.

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Blooming (Ausbrennen)

Beinahe das Gegenteil vom Absaufen, helle Bereiche im Bild werden als weiß dargestellt, aufgrund fehlender Dynamik (Darstellungsmöglichkeit von Schattierungen und Kontrasten) der Kamera. Um das zu vermeiden empfehlen sich Belichtungsreihen (siehe -> AEB) die zu einem DRI oder HDR zusammengefügt werden.

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