Brennweite - CA - Chip (CMOS, CCD) - CMYK - Crop - Cropfaktor (Verlängerungsfaktor) - Diffusor - Display - DPI

Brennweite

Die Brennweite (angegeben in mm) gibt den Punkt an, an dem hinter der Linse die Lichtstrahlen zu einem Punkt gebündelt werden. (Hält man ein Blatt Papier, bei direktem Sonnenlicht, in den Brennpunkt einer Lupe, so wird das Sonnenlicht so stark gebündelt, dass das Papier feuer fängt.) Aber keine Angst, bei Objektiven gilt das zwar genauso, oder die Filmebene oder der Sensor sitzen noch vor dem Brennpunkt, nämlich dort wo das Licht ausreicht um den ganzen Sensor zu beleuchten.

Normalerweise müsste ein Objektiv, mit einer Brennweite von 400 mm auch 40 cm lang sein. Abzüglich der Differenz vom Brennpunkt zum Sensor, und von da aus zum Bajonett... Je nach Kamerasystem verkürzt sich dadurch das Objektiv.

Es gibt jedoch auch Objektive die bei einer Brennweite von 500 mm nur etwa 15 cm lang sind. Das sind Spiegelteleobjektive in denen das Licht über Spiegel umgeleitet wird, das hat aber nicht nur Vorteile, siehe dazu auch -> Objektive.

Merken müsst ihr euch nur: Umso länger die Brennweite, desto "näher" holt man sich das zu fotografierende Objekt heren.

-> nach oben

   

CA -> Chromatische Aberration

Auch als Farbfehler bezeichnet, taucht oft bei etwas preiswerteren Objektiven auf, meist im Randbereich des Bildes, an harten Kontrastkanten.

Da die verschiedenen Farbbereiche andere Wellenlängen haben, werden sie in den Linsen des Objektives anders gebrochen. Somit liegt der Fokus, also der scharf gestellte Bereich, leicht auseinander. Blau hat den Brennpunkt kurz vor grün, danach kommt rot. Wenn das Bild insgesamt scharf ist, so sieht man an scharfen Kanten mit hohen Kontrasten meist einen Farbsaum, auf einer Seite Blau bis Lila, auf der anderen meist Rot. Das ist weil Blau und rot ganz leicht unscharf sind.

Vermieden wird das in wertigeren Objektiven durch ED-Glas.

-> nach oben

   

Chip

Der Datensammler für den A/D Wandler der Kamera, wandelt Photoneninformationen (Lichtinf.) in Digitale Werte um. Die Oberfläche der Chips besteht aus Lichtempfindlichen Dioden, und je mehr Licht auf eine fällt, umso höher wird die Spannung, die die Diode abgibt. Das nutz der Prozessor um so das Bild zu errechen.

Grundsätlich gibt es zwei Arten von Bildsensoren:

CMOS

Complementary Metal Oxide Semiconductor, in den Meisten DSLR verbaut. Günstiger und nicht so Energiehungrig wie ein CCD. Beim CMOS sind für jede Diode auf dem Chip noch Transistoren verbaut, die das Signal verstärken, deshalb können unempfindlichere Dioden verwendet werden, die preiswerter sind als die von CCD-Chips sind. Früher gab es mehr Rauschen und schlechtere Bilder bei CMOS im vergleich zu CCD, diese Zeiten sind schon lange vorbei, die beiden schenken sich in puncto Qualität kaum noch etwas.

CCD

Charge Coupled Device, in fast allen Kompakten Digitalkameras verbaut. Sind teurer aber lichtempfinlicher, können dadurch kleiner gebaut werden.

-> nach oben

 
   

CMYK

Standard-Farbraum der aus den Druck-Farben Cyan, Margenta, Yellow (Gelb) und K besteht. K steht für Key oder BlacK, also die Helligkeit. Der Farbumpfang ist geringer als bei RGB. Mit geschicktes Farbmanagement muss vor dem Druck in CMYK ein in RGB vorhandenes Bild erst umgewandelt werden, um keine Farbfehler zu verursachen. Bei normalen Tintenstrahldruckern wird das durch die Treibersoftware gelöst. Für den professionellen Druck muss man ein Bild im passenden Farbraum liefern.

-> nach oben

   

Crop

Umgangsprachlich für Beschnitt. Als 100%-Crop wird ein Ausschnitt aus einem Bild bezeichnet, welcher nich vergrößert oder verkleinert wurde, gegenüber dem Maß aus der Kamera. Wird oft erfragt, um die Schärfe eines Objektives besser berteilen zu können.

-> nach oben

 
   

Cropfaktor (Verlängerungsfaktor)

Der Name Verlängerungsfaktor ist eigentlich fast vollkommen falsch. Er vermittelt den Eindruck, dass aus einem 100 mm Objektiv, an einer Crop-Kamera mit Cropfaktor 1,6 ein 160 mm Objektiv wird.

Das ist schlicht falsch.

Der Cropfaktor ist die Umkehrung der verkleinerung des Aufnahme-Chips im Vergleich zum Kleinbildformat. Bei APS-C Kameras ist es etwa 1,5 bis 1,6. Also ist ein Kleinbildsensor (24 x 36mm) um 1,6 mal größer als ein APS-C Sensor.

Die phyikalischen Eigenschaften des Objektivs (also die Brennweite) werden natürlich nicht verändert, nur weil man einen kleineren Sensor verbaut.

Es wird ein Bild aufgenommen, welches dem Ausschnitt eines (in dem Beispiel) 160 mm Objektives entspricht.

Der Rest der Information geht einfach am Sensor vorbei (wenn es nicht ein auf APS-C gerechnetes Objektiv ist, dann ist bei einer Kleinbildformatkamera mit Vignettierung zu rechen)

-> nach oben

   

Diffusor

Alles was Licht weicher macht. Blitz, Sonnenlicht oder Studioleuchten machen unter umständen zu hartes Licht, welches zu harte Kontraste und Schatten liefert, das kann gewünscht sein, will man dies aber vermeiden, so brauch man einen Diffusor. Es gibt grundsätlich zwei Arten von Diffusoren:

Diffusor

Ewas was zwischen Licht und das zu fotografierenden Objekt gebracht wird. Stellt euch ein weißes Tuch vor, das vor eine Lichtquelle gehalten wird.

Diffusoren gibt es in unzähligen Arten. Als Vorsätze für Blitze und Leuchten. Oder als ganze Flächen aus lichtdurchlässigen Materialien die vor das Licht positioniert werden. Beispiele: Bouncer (Blitzvorsatz), Softbox (Blitz- und Leuchtenvorsatz) usw.

Reflektor

Etwas das das Licht indirekt auf das zu fotografierende Objekt wirft. Oft ist dies ein Schirm, oder eine Fläche die mit weissem Stoff bespannt ist, oder mit Silber- oder Goldfolie.

Diffusoren und Reflektoren gibt es auch in verschieden Farben, um bestimmte Lichtstimmungen zu erzeugen.

Aber auch kombinierte Geräte gibt es, z.B. Softboxen die innen silber beschichtet sind, und das Licht dann noch durch einen Diffusorstoff leiten, also kombinierter Reflektor und Diffusor.

-> nach oben

 
   

Display

Die meisten Kameras haben heutzutage ein LCD-Display. Dieses hat mehrere Verwendungen, z.B. um das Bild gleich nach dem fotografieren zu begutachten. oder um Einstellungen und Einstellungsmenüs anzuzeigen. Bei Kompaktkameras und neueren DSLR's gibt es den Live-View, der schon vor dem Auslösen zeigt was auf den Chip kommen wird. Auch dafür wird das Display genutzt.

Gute DSLR's haben zwei Displays, ein monochromes (Energiesparendes) für die wichtigsten Einstellungen (Blende, ISO, Belichtungszeit) und ein farbiges für Menü Live-View und die Rückschau.

-> nach oben

 
   

DPI

Dots per Inch (Punkte pro Inch), Maßeinheit für die Auflösung

-> nach oben