Repro

Kurzform von Reproduktion, so wird das Abfotografieren von Druckerzeugnissen, Dias, oder Filnegativen bezeichnet. Bei Dias und Negativen dann natürlich mit einer Durchlichteinheit.

Häufigste Art der Repro ist das senkrechte Abfotografieren. Das zu fotografierende Objekt liegt auf einem Tisch, die Kamera kuckt von oben drauf. Stative gibts dafür spezielle, und ganze Repro-Tische. Für Dias und Negative gibts Vorsätze für das Objektiv, die eine Durchlichtscheibe haben, und einen Einschub für den Film, oder das Dia. Un noch eine ganze Menge mehr Spielarten, die alle mehr oder weniger sinnvoll sind.

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Retrofotografie

Retro hat hier nix mit Nostalgie zu tun. Hier ist die Übersetzung eher "umgedreht", "verkehrt herum".

Dafür wird mittels Adapter das Objektiv mit der Frontlinse nach hinten, also zur Kamera, montiert. Also verkehrt herum. Dies sorgt dafür, dass das Objektiv zu einer Lupe wird, die ihr Bild auf den Chip projeziert.

Sinnvoll ist diese Technik nur bei Objektiven mit einer Brennweite von 55 mm oder kleiner. Denn dann erst ist der Maßstab 1:1 (siehe Makro für Erklärung). Bei 17 mm liegt der Maßstab dann schon bei 5:1.

Diese Technik hat mehrere Vor- und Nachteile, aber macht Spass, und der kleine Metallring als Adapter ist nicht sehr teuer. Probieren kann es jeder mal :)

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RGB

Standard-Farbraum, der aus den Farben Rot, Gelb und Blau alle farben mischbar macht. Genauere Erklärung zum Thema gibts unter dem Stichwort Farbraum.

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Rote Augen Eff.

Bei Blitzlichtaufnahmen kann es passieren, dass der Blitz vom Auge reflektiert wird (weil die Pupille bei dunklerem Licht weiter offen steht, und mehr Licht rein und wieder raus lässt). Vermieden kann man diesen Effekt, indem man einen Vorblitz einsetzt, oder eine spezielle Leuchte die in die Kamera integriert ist. Bei neueren Kameras ist das schon Standard. So dass man in der Nachbearbeitung heutzutage selten vor dem Problem steht.

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RTFM

Read the fucking Manual. Lies das verdammte Handbuch :)

Bekommt man oft als Antwort, wenn man Fragen stellt, zum hundertsten mal, die schon im Handbuch beantwortet werden. :)

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Rückschau

Das was die meisten Kameras schon automatisch machen. Nämlich das soeben geschossene Bild nochmal im Display anzeigen. Kann ausgeschaltet werden, oder die Rückschauzeit kann geändert werden. Oder man kann es mittels einer Wiedergabetaste extra einschalten, um durch die geschossenen Bilder zu blättern, und ggf. einzelne löschen.

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Schärfen

Wenn man im RAW fotografiert, oder in den Picture Styles nicht volle Schärfe eingestellt hat, so kann es passieren, dass man nachschärfen muss, auch bei der EBV, wenn ein Bild verkleinert wurde gehen Details durch die Interpolation verloren, die man durch das Schärfen wieder reparieren kann.

Mehr dazu in meinen EBV-Workshops.

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Schärfentiefe

Das menschliche Auge sieht nicht alles gleichzeitig scharf, das Objekt welches im Auge scharf gestellt ist, hebt sich vom unscharfen Vordergrund und Hintergrund ab. Jedoch wird das verlaufen in die Unschärfe vom Auge noch bis zu einem gewissen Grad scharf gesehen, diesen scharfen Bereich vor und hinter der eigentlichen Fokusebene nennt man Schärfentiefe (manchmal auch Tiefenschärfe, ist aber nicht ganz korrekt). Beim Mensch liegt die Schärfentiefe zu einem Drittel vor dem fokussierten Objekt, zu zwei Dritteln dahinter.

Bei Objektiven ist es 50/50 davor und dahinter.

Die Schärfentiefe absenken sorgt für freigestellte Objekte (-> Freistellen), besonders bei Portraits, bei Makro-Aufnahmen ist oft das Gegenteil gewünscht.

Schärfentiefeebene verkürzen kann man hauptsächlich auf drei Arten:

- Blende weiter öffnen (kleinere Blendenzahl)
- näher ran gehen
- höhere Brennweite benutzen

Zum verlängern der Schärfeebene geht man umgekehrt vor :)

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Sensor -> Chip

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Sensorreinigung Automatisch / Manuell

Bei DSLR-Kameras wechselt man desöfteren mal das Objektiv, das bedeutet das Gehäuse steht kurz offen. Zwangsläufig kommt dann mal Staub rein, und der landet mit Sicherheit mal irgendwann auf dem Sensor. Das sorgt für Flecken auf dem Sensor.

Wenn ihr nicht sicher seid, ob euer Sensor schmutzig ist, dann macht mal die Blende weit zu, stellt unscharf, und fotografiert mal gegen den Himmel, oder etwas helles. Wenn ihr dann Flecken seht, könnte es sein, dass sie auf dem Sonsor sitzen, die bösen Staubtierchen.

Jetzt bedarf es einer Sensorreinigung...

Wege gibt es viele. Viele neue Kameras haben eine Sensorreinigung integriert. Diese schüttelt den Staub ab, der dann sonst wo im Gehäuse rumschwirrt. Man kann den Bereich auch mit einem speziellen Blasebalg auspusten. und wenn alles nichts bringt, so kann man nur noch auf Nassreinigung zurück greifen. Diese ist jedoch für Anfänger nicht die richtige Wahl, man kann schon etwas kaputt machen dabei. Geht lieber zum Service eures Kameraherstellers.

Erfahrenere Sensorreiniger benutzen spezielle "Speck-Grabber" und nehmen damit die Staubkörnchen auf, oder machen mit Watte-Stäbchen und bestimmten Alkoholen dem Dreck den Gar aus.

Genauer werde ich da nicht drauf eingehen, da ich keinerlei Verantwortung übernehmen werde :)

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